Rückblick 2019 Quartal III


Alt trifft Jung

Am 28. September 2019 fand eine Fortsetzung der Aktion "Alt trifft Jung" statt. Unter dem Motto "voneinander lernen" war diesmal das Thema "Smartphone und Internet" am Programm. Bei einem Quiz konnten die verschiedenen Gruppen ihr Wissen rund um diese "junge" Materie unter Beweis stellen. Nach einer gemütlichen Jause wurde dann "gespielt wie früher". Da das Wetter für Spiele im Freien nicht ganz mitspielte, wurde kurzerhand auf altbewährte Spiele wie "Fang den Hut" oder "Stadt-Land" ausgewichen. Alt und Jung hatten dabei viel Spaß.


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Wenn Erwachsene Christen werden

Auf Einladung von Josef Schachenhuber (KMB) hielt Subregens Markus Muth am 24. September für interessierte Mitglieder der Pfarrgemeinde einen Vortrag über eine wichtige Aufgabe der Kirche, die ihn seit seiner Studienzeit begleitet. Motiviert durch den Vortrag eines Liturgiewissenschafters über Erwachsenentaufen in den USA beschäftigte er sich in seiner Diplomarbeit mit Erwachsenentaufen in der Erzdiözese Wien. Seit dem Jahr 2007 ist er Geistlicher Assistent im Referat für Erwachsenenkatechumenat und Verkündigung im Pastoralamt der Erzdiözese Wien.

In Österreich spricht man von Erwachsenentaufe, wenn ein Taufbewerber mind. 14 Jahre alt ist. Aktuell werden im gesamten Bundesgebiet jährlich ca. 600 Erwachsene getauft; in der Erzdiözese Wien sind es rund 200. Die Mehrheit hat Migrationshintergrund.

Vom Entschluss, Christ zu werden, bis zur Taufe bedarf es einer intensiven Vorbereitung von mindestens einem Jahr.

In der Phase der Erstverkündigung werden Menschen auf Gott, Jesus Christus, die Kirche, den christlichen Glauben, … aufmerksam. Das geschieht oft durch das gelebte Beispiel von Christen, die Bibel oder Jesus-Filme. In dieser Phase klopfen sie an die Türen der Kirche, und es findet eine erste Abklärung der Motive statt. Oft kann man an bereits gemachten religiösen Erfahrungen anknüpfen, und es erfolgt ein erstes Kennenlernen einer christlichen Gemeinde. Manchmal sind auch Fragen hinsichtlich der Ehe zu klären.

Markus Muth hatte zu seinem Vortrag einen Taufbewerber mitgenommen, der sich gerade in dieser Phase befindet. Dieser hat erzählt, dass eine Begegnung mit Weihbischof Scharl für seinen Wunsch, Christ zu werden, ausschlaggebend war.

Nach der feierlichen Aufnahme ins Katechumenat – d.h. in die Taufvorbereitung – werden die Taufbewerber in den christlichen Glauben, in die Riten und in die religiöse Lebenspraxis eingeführt. Ideal ist es auch, wenn sie in einer konkreten Gemeinde andocken können und wirklich über die Kirche vor Ort in die große Gemeinschaft der Kirche hineinwachsen. Es gibt aber auch Situationen, in denen aufgrund der Gefährdung der Sicherheit der Familien in den Heimatländern, Diskretion notwendig ist.

Ein Höhepunkt in der Vorbereitung ist die Feier der Zulassung zur Taufe, der in der Erzdiözese Wien Kardinal Schönborn persönlich vorsteht. Die Österliche Bußzeit soll dazu dienen, dass durch eine aufmerksame Begleitung die Entscheidung zur Taufe reift. Feierlich werden dafür die beiden wichtigen Grundtexte des christlichen Glaubens, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis, übergeben, falls dies nicht schon früher geschehen ist.

Die Feier der Sakramente der Taufe, Firmung und Eucharistie erfolgt meist in der Osternacht, dem größten und höchsten Fest für uns Christen. Zumindest bis Pfingsten werden die Neugetauften weiter begleitet, um in der Gemeinschaft der Kirche Heimat zu finden und ihren Glauben zu festigen.

Brigitta Fischer und Markus Muth
Foto (Markus Muth): Wenn Erwachsene .... Markus Muth tauft eine Erwachsene

Symbolbild

Wir RADln in die Kirche

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16.-22.September) hat auch unsere Pfarre wieder eingeladen, den Sonntag (22. September) zum "Autofreien Tag" zu machen und die Gottesdienstbesucher/innen motiviert, mit dem Rad oder zu Fuß zur Kirche zu fahren.
Nach der Hl. Messe hat P. Clemens Kriz die Fahrräder und Roller gesegnet, damit die Radfahrer/innen gut an ihr Ziel und nach Hause kommen. "Würde Jesus heute leben, so könnte es sein, dass er auf einem Fahrrad in Jerusalem eingezogen wäre!", so meinte P. Clemens abschließend in Anlehnung an eine Ordensfrau, die versucht hat, das Evangelium in die heutige Zeit zu übertragen.


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Ausflug der kmb und der kfb Absdorf 2019

Rund 50 Mitglieder der kmb und der kfb Absdorf sowie Freundinnen und Freunde nahmen am 17. September 2019 an einem Ausflug in das benachbarte Tschechien, nach Mikulov (ehemals Nikolsburg) und Valtice (ehemals Feldsberg) teil. Beide Gemeinden waren bis 1918 ein Teil von Niederösterreich und kamen erst durch den Vertrag von Saint Germain (1919) zur damals Tschechoslowakischen Republik (nunmehr Tschechischen Republik).

Mikulov (Nikolsburg) ist eine Stadt mit heute rund 7.500 Einwohnern, wurde im 11. Jahrhundert besiedelt, die erste urkundliche Erwähnung war 1249. Bis 1560 gehörte Mikulov zum Besitz der Liechtensteiner, danach zu dem der Dietrichsteiner Fürsten. Unsere Führung begann am Hauptplatz, der von der Gruftkirche der Fürsten zu Dietrichstein, einem wunderschönen restaurierten Sgraffitohaus (aus 1591), dem Chorherrenhaus und anderen Renaissancehäusern begrenzt wird. Am Platz selbst steht eine Statuengruppe der Heiligen Dreifaltigkeit und man hat einen schönen Blick zum Schloss, zur St. Wenzelskirche, zum Heiligen Berg und zur Geisburg. Ein Rundgang führte uns zum Schloss, welches innen nicht besichtigt werden kann. Im Keller des Schlosses ist ein großes Fass aus 1643 – Länge 6,2 m, Höhe 4,5 m, welches 101.400 Liter Wein fasste und zur Aufnahme des Zehentweines diente. Danach ging es durch das ehemalige jüdische Viertel. Die jüdische Gemeinde entstand 1421 und zählte in ihrer Hochblüte 620 Familien. Abschluss des Rundganges war in der St. Wenzelkirche. Der Kern der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, sein heutiges Aussehen prägten die Umbauten im 16. und 17. Jahrhundert. Der Heilige Wenzel, um 900 geboren, war ein Fürst aus der Dynastie der Premysliden und ist um 930 von seinem Bruder getötet worden. Sein Gedenktag ist der 28. September, er ist tschechischer Landespatron. In der St. Wenzelkirche hielten wir eine Andacht ab.

Anschließend fuhren wir weiter nach Valtice (ehemals Feldsberg), wo wir die Mittagspause machten. Valtice (Feldsberg) ist eine Stadt unmittelbar an der Grenze zu Niederösterreich mit rund 3.700 Einwohnern und wird bildmäßig vom Schloss, welches auch in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen wurde, beherrscht. Die erste urkundliche Erwähnung von Valtice stammt aus 1192, seit 1394 gehörte es zum Besitz der Fürsten von Liechtenstein. Diese Fürstenfamilie baute Feldsberg zu ihrer Hauptresidenz aus, von wo aus die gesamten Liechtensteinschen Besitzungen (also auch die in Österreich und in Liechtenstein) bis 1918 verwaltet wurden. Das Schloss blieb bis 1945 im Eigentum der Familie Liechtenstein, danach wurde es vom Tschechoslowakischen Staat konfisziert. In den letzten Jahren erfolgte eine Außenrenovierung, die aber noch nicht abgeschlossen ist. Die Führung durch die Prunkräume des Schlosses dauerte rund eine Stunde und zeigte die Pracht, in der die Fürstenfamilie lebte.

Nach Valtice fuhren wir zu einer Buschenschank in Raschala (bei Hollabrunn), wo unser Ausflug einen geselligen Abschluss fand.

(Werner Heindl)


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Sportlermesse

Altpfarrer Roland Moser feiert die Sportlermesse am 15. September im Rahmen des Oktoberfestes des SV Absdorf. Die musikalische Gestaltung übernahm der Musikverein Absdorf.


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Ausflug nach Schönbrunn

Die Jungschar Absdorf dachte sich jo:
Wir könnten auch mal fahren in den Zoo

Aus der Überlegung würde die Wirklichkeit
und davon wird jetzt berichtet gscheit.

Alle Teilnehmer trafen sich früh morgens um 10,
um in den Zoo zu gehen.
Nach einer langen kurzweiligen Zugfahrt, ja,
waren wir schon da
und alle freuten sich und jubelten Hurra.

Im Zoo angekommen
wurden wir gleich in Empfang genommen;
denn nach kurzer Zeit
stand eine Führungsperson bereit.

Über Jungtiere und ihre Mütter wurde in der Führung erzählt
und alle Kinder waren gleich in einer anderen Welt,
weil ihnen die Führung so gefällt.

Nach 1,5 Stunden Neues erfahren und sehen
war es noch lange nicht Zeit zu gehen.
Es war Zeit für eine Pause,
wir aßen eine Jause.

Als Belohnung für den ganzen Fleiß
gab es auch noch ein Eis.

Nach langer ausgiebiger Pause
ging es auch noch nicht nach Hause.

Wir machten noch eine große Runde im Tiergarten,
wo viele spannende Tiere warten.

Ihr müsst verstehen:
Nach so einem langen lehrreichen Tag
war dann auch schon Zeit zu gehen.
So machten uns auf den Heimweg, ja,
und in unserer Erinnerung bleibt ein Tag, der war wunderbar.

Also die Conclusio aus der Gschicht:
langweilige Ausflüge mit der Jungschar gibt es nicht.



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Stimmungsvolles Fest

Obwohl das Wetter am Wochenende leider kühl und regnerisch war, ließen sich die Gäste die Stimmung und gute Laune beim 34. Pfarrkirtag nicht nehmen.

Rund 100 Personen waren wieder im Einsatz, um das 3-Tagesfest vom 6. bis 8. September 2019 von der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung wieder über die Bühne zu bringen.
Traditionell wurde am Freitagabend der Pfarrkirtag mit dem Absdorfer Brassquartett, dem chor mauritius und der Singklasse unter der Leitung von Direktor Sonja Kreuzinger musikalisch eröffnet. Erhard Mann begrüßte die Festgäste und Leopold Fischer stellte das vielfältige Programm einschließlich der Sonderausstellungen in Kooperation mit dem Kultur- und Verschönerungsverein Absdorf vor. Nationalratsabgeordneter Johann Höfinger und Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann betonten, dass sie gerne in Absdorf zu Gast sind und das vielfältige Engagement sowie die Kooperation zwischen den Vereinen und Organisationen sehr schätzen.
Nach der offiziellen Eröffnung erhielten die Ehrengäste eine Führung von Kustos Fritz Krapfenbauer durch die Sonderausstellungen im Heimatmuseum. Michael Graf erklärte den Aufbau einer Topothek und motivierte die Bevölkerung beim Sammeln alter Fotos und dem Erkennen von Personen zu unterstützen. Andreas Zerzawy zeichnete sich wieder für die Ausstellung "Von Kirtag zu Kirtag" mit Bildern von einem Jahr "Absdorf-Geschichte" verantwortlich. Erstmals konnten auch die Touchscreens mit Geschichten zu ausgewählten Ausstellungsobjekten des Heimatmuseums bewundert und ausprobiert werden. Im Pfarrkultursaal stellte dieses Mal Anneliese Goldschmied mit sehr persönlichen und emotionellen Bildern aus.
Während in der Vinothek des Heimatmuseums auf die gelungenen Präsentationen und Ausstellungen angestoßen wurde, spielte im Festzelt das Absdorfer Brassquartett auf und sorgte für gute Unterhaltung.

Am Samstagnachmittag öffnete das Heimatmuseum mit einer Sonderführung für die Senioren und Pensionisten seine Pforten. Anschließend ging es mit einer Kaffeejause im Festzelt weiter. Und die Kinder konnten sich mit vergünstigten Karten im Trampolin und Autodrom vergnügen. Am Abend wurde zu Tanz und Unterhaltung ins Festzelt eingeladen.

Mit einem Festzug angeführt vom Musikverein Absdorf unter der Leitung von Norbert Fischer, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Österreichischen Kameradschaftsbund, dem Gemeinderat, dem Pfarrgemeinderat, dem Vermögensverwaltungsrat, zogen die Zelebranten, Pater Clemens Kriz OSST und Altpfarrer Roland Moser samt Ministranten, Lektoren und Kommunionspender ins Festzelt zur Hl. Messe. In seiner Predigt würdigte P. Clemens den Kirchenpatron, den Hl. Mauritius, der vor rund 1700 Jahren als Christ den Auftrag des Kaisers verweigerte, weil er mit seiner Legion Christen verfolgen sollte. Sehr überrascht war Leopold Fischer als er am Ende der Hl. Messe von Bürgermeister Franz Dam und Vizebürgermeister Leopold Weinlinger für jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfarre, im chor mauritius, als Obmann des Vereins "Absdorf 2011" und als Obmann des Kultur- und Verschönerungsvereins Absdorf das silberne Ehrenzeichen der Marktgemeinde Absdorf verliehen bekam. Nach der Hl. Messe wurden zwei Fahrzeuge des Hilfswerks Wagram feierlich gesegnet und seiner Bestimmung übergeben.
Festtagsstimmung herrschte darauf beim Frühschoppen mit dem Musikverein Absdorf. Erstmals übernahm die Jungschar Absdorf den Kindernachmittag mit verschiedenen Stationen. Mit Kinderschminken, Düfte riechen, Gegenstände fühlen, Puzzle bauen, Malen, Rätselraten und Gruppentänzen hatten die Kinder viel Spaß.
Die Volkstanzgruppe Krems/Lerchenfeld tanzte am späten Nachmittag auf und mit der Tombolaverlosung ging der 34. Pfarrkirtag gemütlich zu Ende.

Ein herzliches Dankeschön den vielen Gästen und zahlreichen Helfer/innen, die zum Gelingen des Festwochenendes beigetragen haben.


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Maria, hilf!

Zu Maria beten wir Menschen oft, wenn wir Hilfe brauchen. Als Mutter Jesu ist sie auch uns zur Mutter geworden, die uns versteht mit unseren Sorgen und Nöten.

Die fürsorgende Mutter Maria haben viele Künstler als beliebtes Motiv gewählt und so gibt es in der Kunstgeschichte unzählige "Maria-Hilf"-Bilder. Die Wallfahrtskirche, die einst auf dem Absberg stand, war eine "Maria-Hilf"-Kirche. Daher hängt in der Bründlkapelle auch eine Kopie eines "Maria-Hilf"-Bildes.

Die diesjährige Bründwallfahrt am 31. August vom Beginn der Kellergasse bis zur Bründlkapelle richtete sich an Maria, die Helferin, die Fürsorgende und Mittlerin zu Gott. In der Hl. Messe auf dem idyllischen Platz vor der Bründlkapelle schwärmte Pater Clemens von diesem besonderen Ort, dem Kraftort am Absberg. Ein besonderer Dank gibt allen, die sich um die Pflege des Platzes und der Kapelle kümmern, damit viele zum Innehalten und Krafttanken eingeladen sind.


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Wagramer Kindersommer – Kreativtag

Auch in den Sommerferien macht die Jungschar keine Pause, denn wir haben am Wagramer Kindersommer teilgenommen. An unserem Kreativtag haben nicht nur Absdorfer Kinder teilgenommen, sondern auch Kinder aus der ganzen Umgebung. Gemeinsam haben wir T-Shirts gestaltet, Seifen selber gemacht, vieles gebastelt und jedes Kind konnte sich schminken lassen. Die Kinder und auch die Jungscharbetreuer hatten viel Spaß an diesem schönen Sommernachmittag.


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