Rückblick 2021 Quartal IV


Das Kind in der Krippe bringt Licht in die Welt

Am Heiligen Abend wurde in 3 Feiern die freudige Botschaft von der Geburt Jesus gefeiert. Um 16 Uhr versammelten sich viele Menschen am Platz vor der Kirche zur Krippenandacht. Die Erstkommunionkinder unter der Leitung von Katharina Ribisch verabschiedeten zuerst mit 4 Kerzen den Advent und brachten dann ein Krippenspiel dar. Maria und Josef wurden nach dem Verweis durch den Wirten von den Hirten zum Stall gebracht. Theresa und Franz Tampermeier spielten zwischen den einzelnen Szenen Weihnachtslieder. Und nachdem Jesus geboren worden war, verteilten die Erstkommunionkinder das Friedenslicht an die Leute. Sehr schön, dass sehr viele Familien mit Kindern zu dieser Feier gekommen sind.

Heuer gab es wieder 2 Christmetten. Um 18 Uhr feierte Roland Moser mit der Gemeinde. In den finsteren Pfarrkultursaal zog der Altpfarrer mit dem Jesuskind am Arm ein und legte es in die vorbereitete Krippe. Musikalisch gestaltet wurde dieser Gottesdienst von Viola und Leopold Fischer.

In der Christmette um 22 Uhr legte Pater Clemens Kriz OSSt das Jesuskind in die Krippe. Der chor mauritius sang die Oberndorfer Stille-Nacht-Messe. Mit dem Segen des neugeborenen Jesuskind, das Licht in unsere Welt und unser Leben bringen soll, schloss die sehr ansprechend gestaltete Messe.


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Ein neuerliches JA

4 Jubelpaare feierten am 12. Dezember 2021 im Pfarrkultursaal Absdorf ihre besonderen Ehejubiläen für 25 (Barbara und Peter GREBESICH), 30 (Hannelore und Franz WEISSINGER), 40 (Herta und Josef SCHACHENHUBER), und 60 (Maria und Johann PLAICHNER) gemeinsame Jahre. Pater Clemens Kriz OSST verglich die Ehe mit dem Leben im Kloster, wo sich dieses JA am Beginn auch erst im Alltag bewähren muss. In den Fürbitten wurde für die Jubelpaare und ihre Familien gebetet.

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes wiederholten die Jubelpaare ihr Eheversprechen und Pater Clemens segnete die Jubelpaare für weitere Jahre in Gesundheit. Anschließend überreichte jeder Ehemann seiner Gattin eine rote Rose als Zeichen der Wertschätzung.

Leider konnte der geplante Empfang von der Pfarre aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen nicht stattfinden, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Für ein Erinnerungsfoto wurden kurz die Masken abgenommen.


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Stimmungsvoller Start in einen neuen Tag

Einmal im Advent feiert die Pfarrgemeinde in den frühen Morgenstunden eine Roratemesse.

In diesem Jahr versammelten sich am 7. Dezember frühmorgens um 6 Uhr die Gläubigen im Pfarrkultursaal. Bei Kerzenschein feierte Altpfarrer Roland Moser einen sehr stimmungsvollen Gottesdienst mit der Pfarrgemeinde. Musikalisch umrahmt wurde die Hl. Messe mit sehr ruhigen adventlichen Liedern und Instrumentalstücken auf der Bass-Blockflöte, dargeboten von Viola Fischer.

Wegen Corona musste leider das gemeinsame Frühstück entfallen. Dennoch war dieser Gottesdienst geistige Nahrung, um gut in einen neuen Tag zu starten.


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Gutes tun wie der Hl. Nikolaus

Zur Vorabendmesse des 2. Adventsonntags sind viele Familien der Einladung zum Kinder- und Familiengottesdienst in den Pfarrkultursaal gefolgt. Besonders für die Kinder war es sehr aufregend, weil auch der Nikolaus während der Messe zu Besuch kommen sollte.

Der Hl. Nikolaus, dessen Leben und Wirken mit den Anfangsbuchstaben des Wortes "NIKOLAUS" in Verbindung gebracht wurde, stand daher auch im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Mit einer Handpuppe als Nikolaus erzählte Barbara Grebesich eine Geschichte aus seinem Leben, die von seiner großen Hilfsbereitschaft für die Not seiner Mitmenschen berichtete. Groß war die Freude der Kinder als der Nikolaus mitten in der Messe tatsächlich kam und mit dem Lied "Willkommen uns St. Nikolaus" herzlich begrüßt wurde.

Musikalisch gestaltet wurde der sehr ansprechende Gottesdienst (Zelebrant KR Roland Moser) von Leopold Fischer am Keyboard sowie Klara Mann und Anneliese Goldschmied (Gesang). Katharina Ribisch motivierte die Kinder in ihren Gedanken zum Evangelium auch Gutes zu tun wie der Hl. Nikolaus.

Nach dem Gottesdienst überreichte der Nikolaus jedem Kind ein kleines Geschenk und ein Ausmalbild. Viele leuchtende Kinderaugen waren der Dank an den Nikolaus.


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Die erste Kerze brennt

Der Adventkranz ist für viele eine liebgewonnene Tradition, die in der vorweihnachtlichen Zeit in den Häusern und Wohnungen nicht fehlen darf.

Der Advent, die Zeit der Ankunft, führt hin auf das Weihnachtsfest. Von Sonntag zu Sonntag wird es mit dem Anzünden von einer zusätzlichen Kerze heller bis wir das Geburtsfest Jesu feiern dürfen, der als "Licht der Welt" zu den Menschen kam.

Auch in der Zeit des neuerlichen Lockdowns war es vielen ein Bedürfnis, ihren Adventkranz segnen zu lassen. Sowohl bei der Vorabendmesse am Samstag als auch am 1. Adventsonntag wurden die mitgebrachten Kränze am Beginn des Gottesdiensts gesegnet.

Gott, das Licht, das alle Finsternis erhellen kann, möge durch den Schein der Kerzen auch unsere Dunkelheit und Angst vertreiben und uns Hoffnung und Zuversicht schenken.


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Ministrantenmessse

Am Fest Christkönig feierten wir wieder mit allen Ministranten die Sonntagsmesse.

Am Ende der Hl. Messe wurden all jene Minis, die ihren Dienst beendet haben, mit einem kleinen Geschenk verabschiedet. Einige von ihnen haben jetzt eine andere Aufgabe in der Pfarre übernommen.

Große Freude haben wir über unsere 2 neuen Minis, die schon sehr eifrig ministrieren.
Nach der Hl. Messe gab es noch das traditionelle "Mini-Frühstück" als kleines Dankeschön für alle Minis.


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Klein, aber fein!

Trotz eines kleineren Rahmens und unter strenger Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln lud der Katharinenmarkt der Katholischen Frauenbewegung wieder zum Gustieren ein. Mit viel Liebe hergestellte Produkte - angefangen von Selbstgestricktem, Selbstgesticktem, Porzellanmalerei, kreativen Bildern über Marmelade aus Omas Küche, Weihnachtsbäckerei, Kürbiskern- und Imkerprodukten - präsentierten die Hersteller*innen den interessierten Besucher*innen. Ergänzt wurde der Markt mit Waren aus dem EZA-Laden. Im Kaffeehaus wurden wieder süße Köstlichkeiten zum Genießen bei einer Schale Kaffee oder zum Mitnehmen angeboten. Viele nutzen den sonnigen Tag für einen Spaziergang und freuten sich, dass sie vor dem bevorstehenden Lockdown noch eine Möglichkeit zum Einkaufen von Geschenken oder zu einem Kaffeeplausch hatten.


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Brot und Rosen

Mit der Legende der Heiligen Elisabeth, der Patronin für Arme, Kranke, Witwen und Waisen und somit auch für caritative Einrichtungen, begann Mag. Martin Schenk, der stellvertretende Leiter der Diakonie Österreich seinen Vortrag zum Thema "Mut zu einer gerechteren Gesellschaft" am 9. November 2021 im Pfarrkultursaal Absdorf. Das "Rosenwunder" erzählt, dass Elisabeth eines Tages wieder heimlich von der Wartburg mit einem Korb voll Brot zu den Armen unterwegs war. Als sie von den Soldaten aufgehalten und gefragt wurde, was in ihrem Korb sei, soll sie diesen abgedeckt haben. Durch ein Wunder war der Korb voller Rosen und sie konnte ihren Weg zu den Armen fortsetzen.

Brot und Rosen stehen symbolisch für alles, was Menschen zu einem "guten Leben" benötigen. Das Brot bezieht sich auf alles Materielle, das zum Überleben erforderlich ist. Unser Menschsein braucht aber auch die Rosen, das Immaterielle, wie Freundschaften, Geborgenheit, eine Privatsphäre, Selbstbestimmung, usw. Als Sozialexperte für Armut erzählte Mag. Schenk auch einige Lebensgeschichten und in einer gemeinsamen Diskussion wurde überlegt, was in den konkreten Fällen fehlt.

In einem weiteren Punkt ging der ausgebildete Psychologe auf jene "Lebensmittel" aus der Resilienzforschung ein, die Menschen "stark" machen. Im Wesentlichen sind es qualitätsvolle und belastbare Beziehungen, die Selbstwirksamkeit sowie Anerkennung und Wertschätzung. Sollten diese drei Bereiche nicht gegeben sein, so ist der Mensch geschwächt und ein Burnout ist eine mögliche Folge.

Im letzten Teil wurde die "Blume der Gerechtigkeit" analysiert. Wie eine Blume aus vielen Blütenblättern besteht, so gibt es viele Dimensionen von Gerechtigkeit: zB Verteilungsgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Leistungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit,... Diese Dimensionen stehen teilweise auch im Widerspruch.

Zum Abschluss des sehr interessanten Inputs lud der Vortragende zu einer Diskussion ein, wo rege Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht wurden.


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Würdiges Fest zum 80er

KR Roland Moser, Altpfarrer der Pfarre Absdorf, feierte Ende Oktober seinen 80. Geburtstag. Die Pfarrgemeine Absdorf lud am 30. Oktober 2021 zu einem Festgottesdienst in den Pfarrkultursaal ein.

"Aufsteh'n, auf einander zugeh'n" ist der Titel des Liedes, das die Kinder der Singklasse der Volksschule Absdorf gemeinsam mit dem chor mauritius während der Festmesse sangen und das beschreibt, was im Leben wirklich wichtig ist und worum es dem Jubilar tagtäglich geht.

Pater Clemens KRIZ OSST begrüßte als Pfarrer von Absdorf sehr herzlich die Jahrgangs- und Priesterkollegen von KR Roland Moser: Kan. Prälat Dr. Matthias Roch, KR Prälat Franz Mantler und Mag. Franz Haslinger, sowie Dechant Pater Edmund Tanzer OCist und Subregens Markus Muth, die sehr gerne gekommen waren. Prälat Dr. Roch betonte in seiner Festansprache die fast 70-jährige Freundschaft, die ihn mit dem Jubilar verbindet, und der in seinem priesterlichen Wirken als Seelsorger immer Gott und seine Mitmenschen in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt hat. Die tiefe Verbundenheit zu den Absdorfer*innen drückte sich auch in der großen Gratulantenschar – anfangen von der Pfarrgemeinde über die Marktgemeinde bis hin zu allen in Absdorf tätigen Vereinen und Organisationen – aus. Alle dankten Altpfarrer Roland Moser für die jahrelange Zusammenarbeit, Unterstützung und Freundschaft. Seine Bescheidenheit spiegelt auch wider, dass er bat, auf persönliche Geschenke zu verzichten, und einen Beitrag in die Spendenbox für Missio, die Caritas, die Priesterausbildung und die Kirchenrenovierung zu werfen.

Bei einer Agape, die musikalisch vom Musikverein Absdorf untermalt wurde, hatte jeder Gelegenheit, Altpfarrer KR Roland Moser persönlich zum Geburtstag zu gratulieren und mit einem Glas Wein auf weitere Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit anzustoßen.


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Wo ist mein Herz?

Mit der Frage "Lachst du lieber oder weinst du lieber?" animierte Subregens Markus Muth die Kinder zum Mitmachen und Mitdenken im Kinder- und Familiengottesdienst am 10. Oktober. Barbara Grebesich erzählte die Geschichte "Komm, wir finden einen Schatz" vom kleinen Bär und vom Tiger, die auf der Suche nach dem großen Glück waren und schlussendlich draufgekommen sind, dass das Wichtigste ist, dass sie sich selber haben. Danach lauschten die Kinder sehr aufmerksam der Jesus-Geschichte über einen reichen Mann, der nur auf sich selbst schaut, und für den es sehr schwer ist, zu Gott zu kommen. Die Erwachsenen waren sehr erstaunt, dass die Kinder alle Fragen ganz toll beantworten konnten, die Markus Muth den Kindern im Predigtgespräch stellte. Beim Friedensgruß verteilten die Kinder Glücksteine, um andere Menschen glücklich zu machen. Musikalisch gestaltet wurde der sehr ansprechende Gottesdienst von Viola und Leopold instrumental sowie von Anna, Julia und Klara gesanglich.

Am Ende des Gottesdiensts wurde Markus Muth nachträglich zu seinem 50. Geburtstag mit einem kleinen Geschenkkorb und einem Segenslied gratuliert sowie für seine Verbundenheit und Freundschaft zur Pfarre Absdorf gedankt. Nach der Messe hatte noch jeder die Gelegenheit, persönlich mit dem Jubilar auf den besonderen Geburtstag anzustoßen.


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Grenzenlos kochen - An die Töpfe fertig los ....

Am 8.10.2021 war es wieder einmal so weit, im pfarrkultursaal wurde gekocht und genossen. Polnische Krautfleckerl, chilenischer Bohneneintopf, französische Zwiebelsuppe, steirische Krennsuppe bis hin zur saisonalen Krübiscremsuppe, Burek, Karthäuser Klöße mit Hagebuttensoße und vieles mehr standen den Gästen zur Auswahl. Die Erntedankkrone schmückte nicht nur den Saal, sondern sie machte auch bewusst, wie dankbar wir für all die Köstlichkeiten sein dürfen.

Das gesamte Team mit Hauptkoordinatorin Sonja Heinl freute sich über die gemütlichen Stunden in netter Gesellschaft und wieder nutzen viele die Möglichkeit des sich Kennenlernens.

Wie immer wurde der Reinerlös wieder gespendet. Da alle Köche ihre Zutaten spenden, konnten insgesamt seit 2014 im Rahmen der Aktion Grenzenlos kochen bereits mehr als EUR 15.000,-- gesammelt und für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt werden.


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Erntedank

Am Sonntag den 3. Oktober wurde das Erntedankfest gefeiert. Die Absdorferinnen und Absdorfer sagten Danke für zahlreiche Dinge des täglichen Lebens, Lebensmittel, Familie, Gesundheit und vieles mehr.

Danken und Bitten

Ein ganz besonders wichtiges Fest ist Erntedank immer für die Bäuerinnen und Bauern. Das ganze Jahr über arbeiten sie auf ihren Feldern, in den Weingärten oder Ställen um gesunde und regionale Lebensmittel zu produzieren. Beim Erntedankfest besinnen sie sich gemeinsam mit der Pfarrgemeinde und danken Gott für eine gute Erntesaison, bitten aber sogleich wieder für die nächste gute Ernte.

Schon einige Tage vor dem Fest haben "Die Bäuerinnen in der Gemeinde Absdorf" die Erntekrone und Erntesträußchen gebunden. Die Erntesträußchen werden im Anschluss an die Messe an alle gegen eine freiwillige Spende verteilt. Die Einnahmen gehen an Bäuerinnen helfen Bäuerinnen. Die musikalische Gestaltung der Messe übernahm wieder der Absdorfer Kirchenchor. Auch die Kinder haben wieder tatkräftig mitgeholfen und neben den Erntegaben der Erwachsenen wurden auch Lieblingsspielzeuge oder andere Dinge zum Altar gebracht, für die man besonders dankbar ist.

Gemeinsamer gemütlicher Ausklang

Wie jedes Jahr haben der Bauernbund und der Weinbauverein Absdorf auch heuer wieder eine Agape organisiert. So konnte man im Anschluss an die Messe noch das eine oder andere Gläschen Wein genießen, ein Stück Brot oder Obst verkosten und sich gemütlich unterhalten.

Olga Dam


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